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Italien-Special 2021

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Erlebt die Vielfalt der italienischen Natur im Herzen Italiens in unserem Multimedia-Special und startet gleich auf der nächsten Seite mit der Regionenauswahl!

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Abruzzo

Eine der Hauptattraktionen sind die Strände und Klippen der Adriaküste auf einer Länge von 130 km: Dieses traditionelle Ziel für den Familienurlaub zieht nun auch mit seinen Touristenhäfen, Sportmöglichkeiten und dem reichhaltigen Veranstaltungskalender ein zunehmend junges und internationales Publikum an. Gleichzeitig machen sich Touristen auf, dass herrliche Hinterland, die Kunststädte und die Altstädte sowie die Burgen, Schlösser, Kirchen und Abteien zu entdecken.

Auch die Spazier- und Wanderwege der drei Nationalparks, des Regionalparks und der zahlreichen Naturschutzgebiete, die das Überleben von 75 % aller in Europa lebenden Arten gewährleisten und den Abruzzen die Bezeichnung „grünste Region Europas“ verschaffen, sind Highlights der Region. Wer hingegen sportliche Seite der Region bevorzugt, kommt mit den Trekkingrouten, den verschneiten Rinnen der Majella und des Sirente sowie den sanft abfallenden Grashängen, die sich bestens als Start- und Landestellen für Paraglider und Drachenflieger eignen, voll auf seine Kosten.

Kultur- und Geschichtsfans werden sich von den Ortschaften und den von Marsern, Samniten und Picenern errichteten Nekropolen angezogen fühlen. Eindrucksvoll sind auch die mit Türmen bewehrten Burgen Santo Stefano di Sessanio, Roccascalegna, Rocca Calascio, Pacentro und Celano, die in der turbulenten Epoche des Mittelalters in den Abruzzen errichtet wurden.

Während einer Reise in den Abruzzen können Feinschmecker die einheimische Küche sowie die Weine und das in der Region hergestellte Öl kennenlernen. Mediterran in seinen Zutaten und Aromen zeichnet sich die Küche der Abruzzen durch seine einheimischen Produkte und die Vielfalt der kulinarischen Köstlichkeiten aus – von bäuerlichen Speisen im bergigen Landesinneren bis hin zu den Meeresfrüchtespezialitäten an der Küste. 

Alle Infos zur Region unter: www.abruzzoturismo.it
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Das Land der Abruzzen bietet Weine und Öle von absoluter Qualität, die von einer stetig wachsenden Zahl von Verbrauchern geschätzt und auf internationalen Ausstellungen regelmäßig mit Preisen ausgezeichnet werden. In Bezug auf die Weinproduktion ist Montepulciano d'Abruzzo  -  dessen DOC 2018 sein 50-jähriges  Bestehen feierte - der König der regionalen  Önologie, der über 80% der hier produzierten DOC-Weine  mit  einem Flaschenvolumen von über 800.000 Hektoliter ausmacht. Cerasuolo d'Abruzzo, der aus der gleichen  Rebsorte gewonnen wird, ist der historisch charakteristischste Wein der Region, der sich im Laufe der Zeit aus einem Land der Rotweine entscheidend  auf die Welt der Weißweine konzentrieren  konnte, wodurch einheimische Sorten wie    Trebbiano d'Abruzzo, Pecorino, Montonico,  Cococciola  und  Passerina, aus denen auch ausgezeichnete Schaumweine hergestellt werden, verbessert wurden.

Was den Olivenanbau betrifft, so können die Abruzzen auf einen außergewöhnlichen Sortenreichtum zurückgreifen. Hauptsächlich entstehen die Vielzahl der typischen Sorten in den vier Provinzen Gentile di Chieti, Dritta pescarese, Loreto Aprutino und Moscufo. Zusammen mit Pianella bilden sie den Scheitelpunkt des so genannten goldenen Dreiecks des Öls der Abruzzen. In den Abruzzen gibt es derzeit mehr als 9.000.000 Bäume und mindestens 40 Kultivar, die auf einer Anbaufläche von etwas mehr als 40.000 Hektar jährlich rund 123.000 Tonnen Oliven ernten. Über 90 % des produzierten Öls kann als natives Öl extra eingestuft werden, das aus Hainen stammt, die hauptsächlich mit biologischen Systemen angebaut werden. Das Öl aus den Abruzzen hat einen angenehmen Geschmack, einen geringen Säuregehalt, ist reich an Polyphenolen, die dem Produkt eine gute Lagerfähigkeit verleihen und für die Ernährung und Gesundheit wichtige Stoffe enthalten. Trotz der Verschiedenheit der Art und des Gebietes sind die Öle fruchtig und duftend, mit einem ausgewogenen Geschmack. Damit eignen sich die Öle bestens zum Kochen aber auch für den rohen Gebrauch auf dem Tisch.  
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Fleisch ist auch eine sehr beliebte Zutat in der Abruzzen Küche, in der Zubereitung von Saucen aber auch für Nudelgerichte, wie im Fall von maccheroni alla chitarra. Benannt wurde das Nudelgericht aufgrund des Instruments, aus dem sie hergestellt werden - eine  Art Holzrahmen aus Stahldrähten parallel angeordnet, auf dem das Pasta-Blatt gelegt und mit einem Nudelstift gepresst wird, um Spaghetti mit einem charakteristischen quadratischen  Querschnitt zu machen. Unter den anderen regionalen Rezepten und Zubereitungen ist die Pallotte cac'e'ove, eine Art Fleischball aus Käse und Eiern, die das kulinarische Genie der bäuerlichen Zivilisation verkörpert, ein Muss. Dasselbe gilt für scrippelle 'mbusse aus der Provinz Teramo, eine Art Krepp aufgerollt und getaucht in Hühnerbrühe mit geriebenem Parmesan (und Pecorino für diejenigen, die es mögen). Gekrönt wird das Gericht von einer Brise Zimt.

Weniger eindrucksvoll als die landbasierte Küche, aber nicht weniger wichtig dafür, kombiniert die Abruzzen Meeresfrüchte-Küche die Vielfalt der Fische in der Adria mit Einfachheit und Geschmack. Oftmals werden die Fischspezialitäten mit buntem Gemüse, das direkt an den angrenzenden Hügeln wächst, angeboten und serviert. Das repräsentativste Gericht dieser Mischung von Aromen ist zweifellos Brodetto alla Vastese. Entlang der gesamten Küste wird die zarte Fischsuppe, die mit süßen und frischen Tomaten der Region verfeinert wird, regelmäßig gekocht und gern gegessen. Weitere Highlights aus dem Meer sind die saftigen Muscheln, wie die Guazzetti und zart gebratener Fisch.

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Traditionell wird am 1. Mai in Abruzzen das Le virtú gekocht – ein mächtiger Frühlingseintopf, der in großer Gemeinschaft am Feiertag gemeinsam gegessen wird. Das Gericht soll den Wendepunkt zwischen dem gerade vorbeigegangenen Winter und der Ankunft des Frühlings markieren und wird meist über mehrere Tage verarbeitet und gekocht. Das Le virtú besteht aus unzähligen Zutaten (meist um die 49), wie Fleisch, Gemüse, Hülsenfrüchte, Teigwaren und verschiedene Kräuter. Das traditionsreiche Rezept verdankt seinen Namen den Tugenden der Teramo-Köche, indem sie saisonale Reste durch Mischen mit frischen Produkten direkt von den Märkten kombiniert haben.

Der Ehrenplatz in der kulinarischen Tradition der Region wird zweifellos von den ikonischen Arrosticini eingenommen, einer Spezialität, die historisch mit der Welt des Hirtenhandels verbunden ist. Das Schafsfleisch wird dabei in kleine Würfel oder Streifen geschnitten, ohne das Fett zu entfernen, um die Arrosticni noch saftiger und aromatischer zu machen. Anschließend wird das Fleisch mit Olivenöl und verschiedenen Gewürzen über mehrere Stunden mariniert und danach auf Spieße gesteckt. Auf einem speziellen Holzkohlegrill werden die Fleischspieße knusprig gegart. Zurückverfolgen kann man das Rezept bis zu den Ausläufern der östlichen Hänge des Gran Sasso d'Italia in der Provinz Pescara, wo bereits 1930 das erste Bild der Delikatesse entstanden ist.

Nicht fehlen darf in Italien natürlich auch ein Pasta-Gericht. Das ikonische Gericht "Ceppe" von Civitella del Tronto, ist einer der köstlichsten hausgemachten Nudeln der Abruzzen. Die klassische Mischung aus Wasser, Eiern und Mehl wird in einer geölten Schüssel etwa 30 Minuten lang ruhen gelassen. Dann wird der Teig in viele gleiche Stücke geteilt, die jeweils etwa 15 cm lang sind und einzeln um eine dünne Socke gewickelt werden, um eine Art Makkaroni mit Loch zu erhalten. Es dauert eineinhalb Stunden geschickter Arbeit, um ein einziges Pfund Pasta zu erhalten. Die Ceppe werden mit einem klassischen Ragú aus gemischen Fleisch serviert und gerne zuletzt mit dem italienischen Käse Pecorino bestäubt, der aus 100 & Schafsmilch hergestellt wird. 


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Abruzzen hat neben deftiger Küche auch viele Süßspeisen-Highlights. So ist die Region Sulmona weltberühmt für die Herstellung von abwechslungsreichen und bunt gezuckerten Mandeln – oft in Form von Blumen -, die zum Teil aus dem Peligna Tal hergestellt werden und auch im Britischen Königshaus sehr geschätzt werden. Weitere Spezialitäten sind die Ferratelle (Waffelkekse), die mit Hilfe eines Eisens direkt über einer Flamme platziert und gebacken werden. Auch Cagionetti finden sich häufig auf der Kaffeetafel. Das Ravioli-geformte Gebäck wird mit verschiedenen Mischungen aus Kastanien, Kichererbsen, kandiertem Obst, Honig oder klassisch mit Traubenmarmelade gefüllt. Ein weiterer Klassiker in Abruzzen ist die klassische Pizza Dogge (süße Pizza), die aus mehreren Schichten Schwammkuchen besteht, mit Rum, Kaffee oder dem italienischen Likör Alchmeres befeuchtet und mit Sahne und Schokolade gefüllt wird. Ein traditionelles Weihnachtsdessert der Region ist der Parrazzo. Der Weihnachtskuchen in Kuppelform besteht aus einer Mischung aus Mandelmehl, Eiern, Zucker und Grieß und wird anschließend mit dunkler Schokolade überzogen. Seinen Namen verdankt der beliebte Parazzo der Inspiration von Gabriele d‘ Annunzio, der den Kuchen als Hommage an das „grobe Brot“ der bäuerlichen Tradition schuf.

Wer mehr über die typischen Produkte und die wichtigsten, traditionellen Rezepte der Abruzzen erfahren möchte, wird auf dieser Seite fündig: abruzzoturismo.it/en/enogastronomia
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Emilia Romagna

Vor allem die Küste der Emilia Romagna präsentiert sich mit ihren 110 Kilometer langen feinen Sandstränden von Comacchio bis Cattolica als ideales Reiseziel für Familien mit Kindern. Auch Feinschmecker kommen in der Emilia Romagna voll auf ihre Kosten. Urlauber finden vor Ort die Qual der Wahl vor angesichts der vielen köstlichen Verlockungen. Es ist vor allem die Pasta in all ihren Variationen, die hier zu den kulinarischen Hauptdarstellern zählt. Die Heimat des weltbekannten Parmaschinkens, des viel gerühmten Parmesankäses und des Aceto Balsamico Tradizionale.

Außerdem lockt Emilia Romagna mit vielen Kunstschätzen und Kulturstädten wie Cesena, Modena, Parma, Ravenna, Ferrara, Rimini oder auch Bologna. Musikliebhaber bereisen die Emilia Romagna auf den Spuren Verdis, und Literaturkenner wissen, dass Don Camillo und Peppone ihren liebenswerten Kleinkrieg zwischen Kirche und kommunistischer Partei in einer kleinen Gemeinde in der Poebene austrugen. 

Die Region verfügt zudem über ein vielschichtiges Kur- sowie Wellnessangebot. Von Aromabädern über Massagen bis hin zu Trinkkuren können in einer der 21 Thermaleinrichtungen Erholung bescheren. Wer es lieber sportlich angeht, kann in der Emilia Romagna hervorragend Golfen, sämtliche Wassersportaktivitäten probieren oder sich auf einer der 8.000 Kilometern an Radstrecken austoben. Darüber hinaus locken die Naturparks der Region mit herrlichen Naturlandschaften zu jeder Jahreszeit.

Alle Infos zur Region: www.emiliaromagnaturismo.it
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Die Via Emilia verläuft vom nördlichen Rand der Apenninen entlang von Piacenta bis nach Ariminium (Rimini) und wurde 187 v. Chr. vom römischen Konsul Marcus Aemilius fertiggestellt. Entlang des Weges finden sich zehn wunderschöne Städte, die tief in einer Landschaft von mittelalterlichen Dörfern und Festungen beheimatet sind und durch Kunst, Architektur, Geschichte und Kultur begeistern. Jeder dieser Städte ist ein Zwischenstopp auf einer Reise der Entdeckung der Emilia Romagna. Dabei gilt es unzählige Unesco-Weltkulturerbstätte, ikonische Orte der Geschichte, 18 Pilgerwege und 17 Naturparks zu entdecken. Außerdem bieten 20 Vergnügungs- und Freizeitparks Spaß für die ganze Familie. Sonnenanbeter finden auf den 110 Kilometern an Stränden ihre Freude während Wellnessfans in einer der 24 Thermalbäder die Seele baumeln lassen können. Emilia Romagna eignet sich zudem hervorragend für Sportaktivitäten und Biketouren auf einer der vielen Radwege. Wer auf dem Via Emilia Road Trip unterwegs ist, lernt außerdem die Heimat von über 44 Lebensmitteln und Weinprodukten kennen, die alle mit der DOP/ IGP Garantie für Qualität ausgezeichnet sind.

Die Emilia-Romagna Riviera umfasst einige der berühmtesten Strände in Europa, sauberes, sicheres Wasser, die trendigsten Unterhaltung, unvergleichliche Gastfreundschaft, Liebe und Respekt für die Natur. Die Ausflüge können vor Ort nach Belieben gestaltet werden: ob Eintauchen in das blaue Wasser der Adria, den Besuch einer der berühmten Kunststädte wie Ravenna und Rimini, die natürliche Schönheit des Regionalparks Po-Delta kennenlernen oder die alten Küstendörfer wie Milano Milano Marittima, Cervia, Cesenatico, Comacchio und Cattolica entdecken. Außerdem wird die Adriaküste der Emilia-Romagna auch als Riviera der Unterhaltung bezeichnet. Tagsüber werden den Besuchern eine Vielfalt an Aktivitäten geboten, an den Stränden werden die verschiedensten Sportarten betrieben und nachts verwandelt es sich in das Zentrum des italienischen Nachtlebens mit vielen Veranstaltungsorten, Cocktailbars und Clubs.

Weitere Informationen zum Via Emilia Roadtrip findet ihr auf englisch hier: https://emiliaromagnaturismo.it/en/via-emilia
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Die UNESCO-Welterbeliste umfasst unter anderem eine romanische Kathedrale neben der Piazza Grande, den Ghirlandina Turm in Modena, das Zentrum von Ferrara aus der Renaissance und acht Stätten in Ravenna, der goldenen Stadt, die dieses Jahr das 700. Jubiläum Dantes feiert. Unbedingt einen Besuch sind auch die 22 mittelalterlichen Dörfer wert, die sich rund um die Schlösser von Parma und Piacenza befinden. Oder ihr spaziert unter den fast 40 km langen Portiken in Bologna, wo sich die älteste Universität mit einer Gründung in 1088, der westlichen Welt befindet.

Unter den vielen Denkmälern von Parma, die 2020 und 2021 zur Hauptstadt der italienischen Kultur gekürt wurde, ist der Platz mit Blick auf die Kathedrale und das Taufbecken eines seiner wertvollsten architektonischen Juwelen. Auch Reggio Emilia besitzt mehrere Schätze, wie die große barocke Basilika della Madonna della Ghiara. 

Ein Spaziergang durch das Renaissance- und neoklassizistische Stadtzentrum von Faenza fühlt sich fast wie ein Spaziergang durch eine Kunstgalerie unter freiem Himmel an. Jede Ecke von Forlì und Cesena erzählt die Geschichte von Kriegen, Lieben, Intrigen und Macht der Malatesta, die über diese Städte für mehrere Jahrzehnte herrschte.  

Auch die beliebte Küstenstadt Rimini ist eine charmante historische Stadt, voller Denkmäler aus der Römerzeit (wie das so genannte "Chirurgenhaus"), die Renaissance-Ära und ihr neu restauriertes Galli Theater oder das kürzlich eröffnete PART-Museum und das neue Internationale Museum Federico Fellini, das im Sommer 2021  eröffnet wird.
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Der Erfolg von Made in Italy Food im Ausland wird durch die Zahlen bestätigt: Touristen geben im Urlaub in Italien rund ein Drittel ihres Budgets für Lebensmittel und typische Produkte aus – zusammengerechnet sind es insgesamt 26 Milliarden Euro. Auch die Emilia Romagna Emilia Romagna bietet eine authentische gastronomische Reise durch Käse, Fleisch, Pasta, Wein und vieles mehr. Ob gepökeltes Fleisch in Piacenza, der süße Schinken in Parma, der nussige Parmigiano Reggiano Käse in Reggio Emilia oder der traditionelle Balsamico-Essig in Modena. Ein Dauerbrenner in Italien sind natürlich auch die Pastagerichte wie handgemachte Tagliatelle aus Bologna mit scharfem Olivenöl aus Ravenna, cremigen Squacquerone-Käse, weißer Trüffel aus den Hügeln Riminis und passend dazu ein Piadina Brot. Wer lernen will die Köstlichkeiten selbst zuzubereiten kann das in einer der vielen Kochschulen. Diese bieten den Gästen die Möglichkeit Nudeln von Hand zu herzustellen, sie zu füllen und dabei noch mehr über die Produkte der Region zu erfahren. Die Kochschulen befinden sich meist rund um die wichtigsten Städte der Region, wie beispielsweiße das Casa Artusi in Forlimpopoli.  Außerdem werden in der Region eine Reihe an Weinen hergestellt, unter anderem der robuste Rotwein Gutturnio, die sprudelnde, rote Lambrusco, der Albana di Romagna und der unverwechselbare Sangiovese di Romagna.
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Auf die Spuren der Pilger begeben sich Reisende auf einer der 18 alten und ausgeschilderten Pilgerrouten, die man entweder zu Fuß begehen oder mit dem Rad befahren kann. Jenseits der Alpen zogen die damaligen Pilger von Norden nach Süden durch Italien und durchquerten die Emilia Romagna. Heute zeichnen sich die Wege durch einen starken spirituellen und historischen Wert aus. Darunter die Via Francigena und die Via Romea Germanica, die vom Europäischen Rat als „Kulturrouten“ anerkannt wurden. Die Via degli Abati, die durch wunderschöne Natur und historische Stätten geht und die Via degli Die, die Blogona mit Florenz verbindet sind weitere möglichen Pilgerstrecken. Die Alta via die parchi entlang des Apenninenkamms verbindet sogar alle Pilgerwege- und Routen, die die Emilia Romagna durchquert.  

Die Emilia Romagna ist aufgrund ihres wichtigen Beitrags zur italienischen Automobilindustrie MotorTal bekannt. Berühmte Namen wie Ferrari, Maserati, Lamborghini und Ducati werden alle in der Emilia Romagna produziert. Außerdem ist die Region der Gebursort des bekannten Enzo Ferrari. Neben der Herstellung, hat die Gegend eine Fülle an Veranstaltungen und Attraktionen für Autobegeisterte zu bieten.  Die Emilia Romagna beherbergt beeindruckende neun Museen, die der Automobilindustrie gewidmet sind, darunter das Museo Ferrari, das jährlich über 200.000 Besucher anzieht. Eine neuere Ergänzung dieser Museen ist das Museo Enzo Ferrari (MEF), das Enzo Ferrari gewidmet ist und sowohl sein Elternhaus als auch die Werkstatt seines Vaters umfasst. Neben den 13 Museen befinden sich 18 Privatsammlungen in der ganzen Region, in denen äußerst seltene Exponate untergebracht sind. Ein weiteres Highlights wartet im Juni. Nach dem Erfolg der ersten und zweiten Auflage kehrt das Motor Valley Fest vom 1. bis 4. Juni 2021 nach Modena zurück. Das Festival wird organisiert, um die Leidenschaft, die Kunstfertigkeit und die technologische Innovation der weltberühmten Luxus-Automobilfahrzeuge der Emilia Romagna zu feiern. Die Ausgabe 2021 wird eine Brücke zwischen der aktuellen physischen und digitalen Welt schlagen, mit einem Plan von physischen und digitalen Aktivitäten, die allen Fans von zwei und vier Rädern gewidmet sind.    
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Marche

In Mittelitalien, an der Adria gelegen, sind die Marken seit jeher das "Tor zum Westen" Italiens und die einzige Region, dessen Namen im Plural steht, Zeichen einer mannigfaltigen und einzigartigen Seele. 229 Gemeinden mit höchster Lebensqualität liegen in einer Region, deren außerordentliche Schönheit Dichter, Künstler und Musiker anzog und Giacomo Leopardi, Raffaello da Urbino, Gentile da Fabriano, Gioacchino Rossini, Giovan Battista Pergolesi, Gaspare Spontini, Padre Matteo Ricci, Friedrich II. von Schwaben und Donato Bramante, die hier zur Welt kamen, inspirierte. In den Marken leben Antike, Modernität und Innovation in harmonischem Einklang; eine "open to change" Region, die besonders auf Werte und Traditionen achtet, Grundstein neuer Inspirationen.

Dank der Lebensqualität, dem sozial-kulturellen Umfeld und der Umgebung sind die Marken die Region mit der höchsten Lebenserwartung Italiens. Die ganz besondere, einzigartige Beziehung zwischen Vergangenheit und Gegenwart, der Landschaft und der Stadt, Archäologie und Kunst, die zahlreichen Hinweise auf die aufeinanderfolgenden Zivilisationen sind der Grundstein der Einzigartigkeit der Marken.

Die Marken entdecken bedeutet, Schönheit und einen außerordentlichen Lebensstil zu erleben: Kunstwerke, unberührte Natur, antike Straßen und Museen, die von der vergangenen und der heutigen Zivilisation erzählen. Ein bemerkenswerter Kulturschatz, ein Kulturgut, das man in den Marken in den letzten Jahren wiedergewonnen und dem Publikum zugänglich gemacht hat. Eine Region mit Naturparks- und Meerespark, einem großen Outlet mit globalen Brands, einer Filmkulisse unter freiem Himmel und einer historischen Beziehung zwischen Kultur und der aktiven Zivilisation, Kunst und Talent, Landschaft und antike Weiler, Meeres- und Gebirgszivilisation, die das Made in den Marken zu einem weltweit bekannten System gemacht haben.

Alle Infos zur Region: www.turismo.marche.it
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Das Meer der Marken: Strände mit dem international anerkannten Öko-Label Blaue Flagge wohin man auch sieht, Sandstrände die Groß und Klein zu Spaziergängen und zum Spielen einladen; Relax in den bestens ausgestatteten, auf die Bedürfnisse der Gäste zugeschnittenen Strandbädern; Kunststädte und Weiler am Meer für jedermann; weltbekannte Köche, die mit kulinarischer Weisheit Tradition und Innovation miteinander verbinden. Im Laufe der Jahre wurden an der Küste der Marken zahlreiche Strandbäder, Sportanlagen und Hotels an den Sandstränden gebaut, die, nach dem wirtschaftlichen Aufschwung der Nachkriegszeit, italienische und ausländische Touristen begrüßten.

Das Meer der Marken ist vielseitig und bezaubernd. Feiner Sand- und Kiesstrand wechseln sich längs der Küste ab, beginnend in Gabicce Mare, das von dem Berg San Bartolo und der Burg Gradara überragt wird, dann Pesaro, Fano, Marotta, Falconara M., Porto Recanati, Porto Potenza Picena, Civitanova Marche, Porto Sant’Elpidio, Lido di Fermo, Pedaso, Porto San Giorgio, Cupra Marittima und Grottammare bis hin nach San Benedetto del Tronto, das für die zahlreichen Palmen bekannt ist, die dem Ort einen exotischen Flair verleihen. Besonders bekannt ist Senigallia mit seinem "Samtstrand", der bereits seit dem XIX. Jahrhundert von Reisenden besucht wird.

Bei Ancona und dem Vorgebirge des Monte Cònero, apenninischer Ausläufer der von Istrien bis hin zum Gargano am Meer verläuft, wird die Küste rauer und wilder. Zwischen den felsigen Schluchten kann man im klaren, hellblauen Wasser den Meeresgrund erkennen. Hier findet man versteckte Buchten und wie Portonovo, Sirolo und Numana und der wunderschoene Hafen von Numana, die auch im Frühling, wenn sich der Cònero mit Ginster schmückt, oder im Herbst, wenn er sich in den warmen Farben des Erdbeerbaums präsentiert, bei Touristen äußerst beliebt sind.
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In dieser Region ist der bevorzugte Dialog zwischen Mensch und Mutter Natur unverändert geblieben: das bebaute Land, mit den aneinandergereihten, beeindruckenden Bäumen, die Wälder, Hügel, die sich über die Landschaft ziehen und ihren tausendjährigen Weiler, bezaubert durch seine Harmonie. Die Parks und Naturreservate besetzen 10% der Oberfläche der Region, der Nationalpark Gran Sasso und Monti della Laga.

Der Nationalpark der Monti Sibillini und die vier regionalen Parks Monte Conero, Sasso Simone e Simoncello, Monte San Bartolo-am Meer- und Gola della Rossa und Frasassi wurden in Erfüllung der Europäischen Charta für nachhaltigen Tourismus zertifiziert. Abgesehen von den Parks, sollte man die sechs herrlichen Naturreservate besuchen (Abbadia di Fiastra, Montagna di Torricchio, Ripa Bianca, Sentina -am Meer-, Gola del Furlo und Monte San Vicino und Monte Canfaito).

In den Parks und den Gebirgsbereichen der Marken werden Outdoor-Aktivitäten aller Art geboten: Wandern, Kanu, Kajak, Rafting oder Canyoning. In den Marken kann man aber auch hervorragend dem Fahrradfahren, dem Golfen oder dem Reiten widmen; an der Küste finden Liebhaber des Segelns und anderer Wassersportarten ein umfangreiches Angebot. Die CEA (Centren zur Umweltbildung), die über die Parks und das Territorium verteilt sind, organisieren das ganze Jahr über Aktivitäten und Events, auch in Educational-Bereich. 

Dieser Teil Italiens mit seinen grünen Wäldern und sanften Hügeln eignet sich auch bestens für einen Urlaub mit dem Mountainbike. Im Herzen der Marken liegen bestens organisierte Parks und Hotelsysteme, B&B, Bauernhöfe (Agriturismi) und Bikehotels, die ein integriertes Serviceangebot sichern, um die naturalistischen und die historisch-künstlerischen Sehenswürdigkeiten zu entdecken und in die Welt der typischen önogastronomischen Köstlichkeiten einzutauchen. Umgeben von der Sehenswürdigkeiten der Marken kann man zu sich selbst finden, die Gesundheit pflegen und Körper und Geist regenerieren.

In der Region findet man auch zahlreiche Thermalbäder, Wellnesscenter und Rückzugsmöglichkeiten, mit orientalischen Disziplinen, um das psycho-physische Gleichgewicht wiederzuerlangen.

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Die befestigten Altstädte sind der Beweis einer bedeutenden Geschichte und eines Mittelalters, das die Identität der Region stark beeinflusst hat. Mit ungefähr 400 Museen und Pinakotheken liegt die Region mit dem Verhältnis Bewohner / Museen an erster Stelle in Italien. 315 historische Bibliotheken, mit zahlreichen antiken Schriften, Manuskripten und Inkunabel, die im Sinne der innovativen, europäischen Indikationen organisiert wurden. Neben den Museen, Bibliotheken, Archiven und Theatern, bietet das Kulturerbe zahlreiche religiöse Denkmäler: Abteien, Klöster, Kirchen liegen über das gesamte Territorium verteilt.

Von den religiösen Bauwerken zu den zivilen: In den Marken findet man zahlreiche Burgen, befestigte Zentren und Festungen, die von einer prächtigen Vergangenheit erzählen, deren Hochphasen in allen Gemeinden auch heute noch deutlich zu erkennen sind. Ein Besuch der herrlichen Kunststädte der Marken, birgt Überraschungen: Ascoli Piceno (hier im Bild), Ancona, Macerata, Pesaro Pesaro UNESCO Stadt der Musik, Urbino, Fermo, Jesi, Fabriano UNESCO Kreativstadt, Tolentino, S. Severino Marche, Camerino, Recanati, Fano, Urbania, Offida, Ripatransone und viele weitere, erwarten Sie. Auch das kulturelle Angebot der Region muss sich nicht verstecken, hier werden bekannte Events veranstaltet, wie zum Beispiel das Rossini Opera Festival in Pesaro, das Sferisterio Opera Festival in Macerata und das Pergolesi Spontini Festival in Jesi. Urbino, zum Weltkulturerbe von der Unesco erklärt, ist eine der Hochburgen der Renaissance, in der der Herzog Federico da Montefeltro den märchenhaften Herzogspalast erbauen lies, der zu den schönsten Europas zählt.

Und auch auf köstliche Gerichte muss man bei einem Urlaub in den Marken nicht verzichten; Liebhaber naturbelassener Genüsse und Traditionen sind hier genau richtig: Die Region bietet eine Vielzahl unterschiedlichster Produkte, ausgezeichnete Weine und typische Rezepte: Vom Fisch der Adria, zu den typischen Gerichten aus den Hügelbereichen und den Bergen, die auch die anspruchsvollsten Feinschmecker befriedigt - darunter auch die weißen und schwarzen Trüffelarten, für die die Region "Marche" bekannt ist.



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Die Dörfer der Marken sind Orte der Kultur und Traditionen, ideal für einen Urlaub, in dem sich von Emotionen und Empfindungen mitreißen lassen. Viele Dörfer sind Teil des Clubs "Orange Flags", des Clubs der "schönsten Dörfer Italiens" und des Vereins "Authentic Villages of Italy". Orte an denen man Kultur und Traditionen in einer emotions- und gefühlvollen Umgebung erleben kann. Prächtige Festungen überragen die Anhöhen der Provinz Pesaro - Urbino und das Herzstück der Landschaft Montefeltros. Mondavio, Sassocorvaro und Cagli sind Burgen, Schmuckstücke, die von Francesco di Giorgio Martini verwirklicht wurden.

Unbedingt besuchen sollte man die typisch mittelalterliche Burg Brancaleoni di Piobbico. In der Provinz Ancona liegen zahlreiche sehenswerte Orte, wie zum Beispiel die Festung Albornoz in Sassoferrato, die Burg Offagna mit dem Waffenmuseum und die prachtvolle Burg Roveresca di Senigallia. Beeindruckend ist auch die Burg Urbisaglia, eine Militärfestung, die auf die Anfänge des 15. Jahrhunderts zurückgeht (siehe Foto).

Die Umgebung des mittelalterlichen Weilers Arcevia ist mit neun Burgen überzogen, die zwischen dem 11. und 14. Jahrhundert entstanden, um das Land und seine Bewohner zu schützen. Eine fast einen Kilometer lange Stadtmauer, unterbrochen durch Tore, Bastionen und Türmen, findet man in Corinaldo, einer Stadt im mittelalterlichen und Renaissance-Stil. Im Esino-Tal liegt die berühmte Stadt Jesi, mit 16 Burgen, die Jahrhunderte lang dieselbe Geschichte lebten.

Auch die Mönche hinterließen ihre Spuren in den Marken: Die Klöster und Abteien entstanden vor allem längs der römischen Kommunikationsadern – die Via Flaminia und die Via Salaria und an den Flusstälern, die von der Adria in den Apennin ziehen, wie zum Beispiel die Täler der Flüsse Esino, Potenza, Chienti und Metauro.
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Umbrien

Oase der Ruhe und Besinnlichkeit und gleichzeitig lebendige, abwechslungsreiche und stets von neuem überraschende Region - die Gesichter Umbriens sind vielfältig. Genau in der Mitte des Stiefels gelegen, war die Region seit jeher ein wichtiger Knotenpunkt für Menschen, Ideen und Kulturen, die sich vermischten und die einen bis heute vorhandenen unerschöpflichen Kunst- und Kulturreichtum mitbrachten. Vor allem in den zahlreichen Städten finden sich wertvolle Kunstschätze und architektonische Meisterwerke, die ihresgleichen suchen. Die Harmonie von Mythos und Realität, Religiosität und weltlichen Werten macht den Zauber der Region aus. Verstärkt wird dieser Eindruck von der einzigartigen Schönheit der Natur, die man hier in farbenfroher Pracht vorfindet.

Zum Beispiel die "Cascata delle Marmore": Sie zählen zu den höchsten Wasserfällen Europas und wurden von den Römern 271 v. C. zur Trockenlegung eines Sumpfgebietes nahe des Flusses Nera angelegt. Ein Meisterwerk römischer Ingenieurstechnik, das zu einem der spektakulärsten Naturschauplätze Umbriens geworden ist. Auf fünf umliegenden Wanderwegen lassen sich die Wasserfälle aus verschiedenen Perspektiven bewundern und die Naturschönheiten dieses Parks in vollen Zügen genießen.

Wer nicht schon alles in Umbrien war: Hannibal, Barbarossa, Hermann Hesse, Richard Wagner, Lord Byron, Franz Grillparzer und nicht zu vergessen Goethe. Sich auf das Abenteuer Umbrien einzulassen und die zahlreichen Facetten der Region kennen zu lernen lohnt sich!

Alle Infos zur Region: www.umbriatourism.it/de/
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Am besten startet man seine Fahrt durch die Weinberge von Perugia nach Todi und Montefalco. In diesem Gebiet werden Grechetto-, Sangiovese- und Trebbiano-Trauben angebaut (die auch für den Vin Santo verwendet werden), zu denen sich in den letzten Jahrzehnten einige internationale Sorten wie Pinot Grigio, Chardonnay, Cabernet Sauvignon und Merlot gesellt haben. Als Stopp empfiehlt sich das kleine Dorf Torgiano. Während ihr dort seid, sollten ihr das Weinmuseum besuchen, das von der New York Times als die beste Weinbesichtigung Italiens bezeichnet wurde, sowie das nahe gelegene Oliven- und Ölmuseum. Auch ein Besuch des Museums für zeitgenössische Kunst lohnt sich. Wer Appetit bekommt sollte unbedingt die Tagliatelle mit Huhn und Kaninchen, dem dazugehörigen sautiertem Wildgemüse und das traditionelle Fladenbrot probieren. 

Ein weiteres Highlight der Strecke ist das Zentrum für traditionelle handbemalte Keramik, dass sich direkt an der Autobahn E45 befindet. Besucht vor Ort das Keramikmuseum oder schaut in den Kirchen nach jahrhundertealten Beispielen für die Kunst der Keramiker. In den Geschäften lassen sich außerdem hervorragend handwerkliche Souvenirs für die Liebsten Zuhause finden. Weiter geht es in das malerische mittelalterliche Dorf Monte Castello di Vibio mit seinem reizvollen Concordia-Theater, dem "kleinsten Theater der Welt", und seiner Panoramalage. Von dort aus ist es nur eine kurze Fahrt nach Todi, einer etruskischen Stadt, die sich über zwei Hügel erstreckt und als natürliche Grenze zum Tibertal gilt. Bei einem Spaziergang durch das wunderschöne Dorf, eingebettet in eine der malerischsten Gegenden der Region mit einem historischen Zentrum, kann man die Kirche Santa Maria della Consolazione, das Denkmal für Jacopone da Todi, den San Fortunato-Tempel, die städtischen Gebäude und die Kathedrale Santa Maria Annunziata besichtigen.  

Weiter geht die Fahrt nach Montefalco - die Heimat einer der berühmtesten Weine Umbriens, dem Sagrantino. Vom lateinischen sacer, einem heiligen Wein für die Feste der christlichen Tradition, die den Rhythmus des ländlichen Lebens prägten, wurde er ursprünglich in der Form der Passita getrunken. Um die Mitte des letzten Jahrhunderts begann man, ihn zu Wein zu verarbeiten und im trockenen Stil abzufüllen. In Montefalco lohnt es sich, die Kirche des Heiligen Franziskus, die Kirche des Heiligen Augustinus und das Rathaus zu besichtigen. Bei einem Spaziergang durch die Stadt, zwischen den Mauern aus rosafarbenem Stein und entlang der Wege, die von der Piazza del Comune hinunterführen, ist man von der antiken Präsenz der Gärten und der domestizierten Reben umgeben. Im Inneren des Klosters Santa Chiara kann man sogar Sagrantino-Reben finden, die mehrere Jahrhunderte alt sind. Tolle Souvenirs findet man in handwerklichen Textilgeschäften und in Weinläden. Außerdem sollte man sich eine Kostprobe der lokalen, traditionellen Geschmacksrichtungen wie Strangozzi-Pasta mit Gänsejus, gebratene Gans, Blätterteiggebäck mit Äpfeln, kandierten Nüssen und Früchten in Kombination mit den lokalen Weinen nicht entgehen lassen.

Mehr über die Weinberge und den Wein selbst erfahrt ihr hier: 
www.umbriatourism.it/de/-/an-exploration-of-taste
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Das extra native Olivenöl, das aus verschiedenen Olivenbaumsorten gewonnen wird, ist von grüner bis goldgelbe Farbe geprägt und hat einen fruchtigen Geschmack mit einer leicht bitteren und würzigen Note. Es ist ideal auf Carpaccio von Süßwasserfischen, gebratenem Fisch und Gemüsesuppen. Die Olivenernte der Region findet in der Regel im Oktober und November statt (manchmal bis in den Dezember hinein). Solltet ihr in diesen Monaten eine Reise nach Umbrien planen, nutzt die Gelegenheit und besucht eine Olivenmühle. Jedes Jahr, an den Wochenenden im November, feiern die Olivenmühlen in ganz Umbrien Tage der offenen Tür mit Veranstaltungen, Aktivitäten und Verkostungen.

Rund um den Trasimeno-See findet in Magione jedes Jahr "Olivagando" statt, während in Passignano "Oliamo" veranstaltet wird: beide Initiativen sind eine ausgezeichnete Gelegenheit, das native Olivenöl von Trasimeno besser kennenzulernen. Der Duft von frischem Öl erfüllt die Luft, der Lärm der Maschinen und das fröhliche Geplapper der Bauern, die darauf warten, dass ihre Ernte gepresst wird, das überraschende leuchtende Grün des neuen Öls, und natürlich sein pfeffriger Geschmack, den man auf einer im Kamin getoasteten Scheibe Brot genießt, ist ein Erlebnis für alle Sinne.

Etwa ein Dutzend Ölmühlen befinden sich in der Gegend um den Trasimeno. Wenn ihr die Veranstaltung besuchen möchtet, schaut einfach nach, welche Ölmühlen sich der Initiative anschließen. Oft ist es auch möglich eine laufende Mühle (Frantoio) außerhalb der Termine zu besuchen.
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Die Reiseroute beginnt in Magione, einem Dorf, das von der majestätischen Burg der Malteserritter dominiert wird, die auf den Hügeln am Ostufer des Trasimeno steht. Die Burg der Malteserritter befindet sich innerhalb des Dorfes Magione und ist einen Besuch wert. Weitere Sehenswürdigkeiten in Magione sind die Kirche des Heiligen Johannes des Täufers mit einer imposanten Fassade, die Kirche der Madonna der Gnaden und der Lombardi-Turm, der zwischen dem 12. und 13. Jahrhundert von den Rittern von Jerusalem als Verteidigungssystem errichtet wurde. Eine Pause sollte man unbedingt in einer der lokalen Restaurants einlegen, um das lokale Olivenöl in Kombination mit einem der typischen Produkte des Trasimeno-Sees zu kosten wie beispielsweise die „Fagiolina“.

In der Nähe von Magione, im Dorf San Feliciano, befindet sich das Museo della Pesca sul Lago Trasimeno: hier können Sie mehr über die Techniken des Fischfangs im See und die Geschichte der Fischereipraktiken erfahren und die berühmten "giacchi", die fachmännisch von Hand gefertigten Fischernetze, sehen. Bereist man San Felicano im Juli sollten man die Sagra del Giacchio nicht verpassen, bei der köstliche Fischgerichte aus dem See wie Aal, Karpfen, Stint, Hecht und Barsch aufgetischt werden. Die Fischereigenossenschaft in San Feliciano organisiert außerdem Angeltouren auf dem See.

Weiter geht es nach Passignano sul Trasimeno, einem Dorf, das auf einer kleinen Landzunge steht, die aus den letzten Ausläufern des Nordufers des Trasimenischen Sees besteht. Das Dorf verbindet perfekt Natur, Geschichte, Kunst und Folklore. Die mittelalterliche Festung erhebt sich auf dem höchsten Punkt des Dorfes und beherbergt das Bootsmuseum, welches man sich nicht entgehen lassen sollte. Zu den künstlerisch wertvollen Gebäuden gehören die Kirche S. Cristoforo, die Kirche S. Rocco aus dem 15. Jahrhundert, die Kirche S. Bernardino und das Oratorium von San Rocco.

Von Passignano verläuft die Route weiter nach Tuoro oder nach Castiglione del Lago: viele Restaurants haben einen atemberaubenden Blick auf den See, in denen man köstliche Gerichte genießen kann. Probieren solltet ihr  die Carpa Regina in Porchetta oder das traditionelle Tegamaccio, eine Fischsuppe, die ihren Namen von dem Terrakotta-Tegame (Topf) hat, in dem sie gekocht wird. Ein weiteres saftiges Gericht ist brustico: Die ungeschuppten Fische werden auf Glut aus Schilfrohr aus dem See gebraten und dann filetiert und mit lokalem Olivenöl und Zitrone angemacht. Alternativ dazu hat der Barsch einen viel delikateren Geschmack und kann gebraten oder in einer Pastasauce genossen werden. Die Festa della Padella in Passignano sul Trasimeno (die normalerweise Ende August stattfindet) und die Sagra del Pesce del Trasimeno in Borghetto di Tuoro, im Juni, sind sehr beliebte Veranstaltungen, bei denen man weitere wunderbare lokale Küche genießen kann. Zu den Fischgerichten werden üblicherweise die wichtigsten Weine der Region ausgeschenkt: der „Colli del Trasimeno" oder der "Trasimeno DOC“. Wer noch Zeit hat, sollte einen Besuch der Inseln Polvese oder Maggiore einplanen, die man mit dem Boot von Passignano aus erreichen kann.
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Die Valnerina ist das Tal des Flusses Nera, der in den Sibillini-Bergen entspringt und durch den südlichen Teil Umbriens fließt und in den Tiber mündet. Es ist eine traditionsreiche Zone mit einer sehr charakteristischen Landschaft, dichten Wäldern und unberührter Natur. Das Flusstal weitet sich mit reichem Ackerland und verengt sich in Schluchten, mit weitläufigen Felswänden, die zum Klettern beliebt sind. Und ganz besonders eignet sich Valneria für Feinschmecker, die in den Genuss der kulinarischen Highlights der Region kommen wollen.

Startet eure kulinarische Reise entlang der Valneria-Straße von Terni oder von Spoleto in Richtung Norcia, im Nationalpark Monti Sibillini. Norcia ist die Heimat der Norcineria, der Kunst der Schweinefleischverarbeitung, die ihren Namen der Stadt verdankt. Die Gegend ist berühmt für ihren Prosciutto und ihre Wurstwaren, von der Salami bis zum Capocollo, und viele andere einzigartige lokale Produkte der Norcina-Tradition. In den Restaurants von Norcia kann man Köstlichkeiten wie die fiaschette del prete (fein gemahlene Salami), die nach Trüffel duftende Wildschweinsalami, Capocollo, Speck und luftgetrocknetes Schweinefleisch sowohl kaufen als auch probieren. 

Die Schätze der Valnerina sind auch in den Wäldern versteckt. Das Produkt der Erde schlechthin, der Trüffel, ist in den lokalen Gerichten weit verbreitet. Der Reichtum dieses Produkts in den Wäldern dieses Gebiets ist der Grund, warum es oft in die Rezepte der umbrischen gastronomischen Tradition eingeht: als Gewürz für Pasta, zum Würzen von Käse und Wurstwaren oder zur Zubereitung von Gerichten wie Lamm mit schwarzem Trüffel, eine perfekte Synthese der Traditionen der Valnerina. Der Trüffelmarkt und das Trüffelfest, Mostra Mercato del Tartufo Nero di Norcia, findet in der Regel jeden Februar statt, und im April wird der Diamante Nero di Scheggino (Schwarzer Diamant) in diesem bezaubernden Dorf am Fluss gefeiert.

Auf den Hügeln der Gegend gibt es zahlreiche Weiden, die für die Aufzucht von Milchkühen und Schafen bestimmt sind. Noch heute kann man die alten Pfade sehen, auf denen die Hirten ihre Herden zwischen der Winterweide in den Ebenen des nördlichen Latiums und dem Hochland im Sommer hin und her trieben. Zu den ausgezeichneten Käsesorten dieser Gegend gehören der Pecorino mit verschiedenen Reifegraden, die gesalzene Ricotta der Valnerina, der mit schwarzem Trüffel duftende Käse von Norcia und der reine Safran von Cascia. Entlang der Valneria und in der Gegend um Cascia bauen die Bauern zudem Safran-Krokusse an. Für die Ernte müssen in mühevoller Kleinarbeit zwei kostbare fadenförmige Narben aus jeder Blüte herausgezogen werden. Bei einem gastronomischen Angebot wie diesem, ist es fast unmöglich, die Valneria mit ihren vielen Dürften und Geschmäckern der für die Region typischen Produkte, nicht zu besuchen.
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Toskana

"Toskana" - allein der Name dieser beliebten italienischen Region zaubert bei vielen ein Lächeln ins Gesicht, assoziieren wir doch gleich liebliche Landschaftsbilder mit sanften Zypressen bestandenen Hügeln in mildem Sonnenlicht und zahlreiche Kunststädte mit Museen voll von den kunsthistorisch bedeutendsten Werken. Zudem gehören sieben Gebiete und Sehenswürdigkeiten zum UNESCO-Weltkulturerbe: Florenz, Pisa, San Gimignano, Siena, Pienza, Val d'Orcia und die Mediceische Villen und Gärten.

Kultur und Lebensart verbinden sich in der Toskana auf allerhöchste Weise und machen den speziellen Charme dieser Region aus. Wer einen Urlaub mit allen Möglichkeiten sucht, ist hier genau richtig. Ob erholsame Tage auf dem Land oder auf Entdeckungstour durch geschichtsträchtige Städte, ob entspanntes Strandleben am Meer oder Wellness in namhaften Kurorten, abgerundet wird jeder Toskana-Aufenthalt von einer Küche, die auf regionalen Zutaten basiert und Weinen, die von einigen der renommiertesten Winzern Italiens gekeltert werden. Lebensgenuss ist garantiert!

Alle Infos zur Region: www.visittuscany.com
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Carrara liegt in der Provinz Massa-Cararra und ist bekannt für seine Kreativität, Geschichte und die Schönheit der Stadt. Besonders lohnen sich Ausflüge in die Akademie der schönen Künste, das Carmi-Museum, zum Steinbruch Fantiscritti und dem Besuch der Colonnata Mamorsteinbrüche. Von Porto Santo Stefano zu den Höhen des Monte Argentario und dann wieder hinunter, um das Vorgebirge der Maremma d'Argento zu erkunden ist ebenfalls ein Highlight in der Toskana. Es warten Festungen, einzigartige Strände, Klöster und der Punta Telegrafo – der höchste Punkt auf dem Vorgebirge. Ein obligatorischer Boxenstopp für einen Besuch in Thermalbädern sollte in Sorano eingelegt werden. 

Monterotondo Marittimo mit seinem neuen offenen Museum der Biancane und dem naturalistischen Park von "Le Biancane", einem Naturgebiet, das mit dem Nationalpark der Colline Metallifere Grossetane  in das europäische Netzwerk von Geoparks der UNESCO angeschlossen ist, sollte ebenfalls die Route kennzeichnen. Wer in Pratovecchio-Stia stoppt, kann sich das Museum der Kunst der Wolle anschauen. Die Gegend ist das Zentrum der Textilkultur.  

Ist man von Pisa in Richtung Calci unterwegs kann man mögliche Zwischenstopps in Pontedera, San Miniato oder an der Pilgerstraße Francigena einlegen. Hier findet übrigens auch die Nationale Trüffelausstellung statt. Außerdem lohnenswert sind die Orte Abbadia San Salvatore, einem mittelalterlichen Dorf mit dem Merkur-Minenmuseum und Fiora. In Caprese finden Besucher das Geburtshaus von Michelangelo Buonarroti und Pistoia wurde 2017 zur Kulturhauptstadt Europas gewählt. Der Berg Pistoia eignet sich außerdem für Trekking, Downhills-Trails und Klettern. Weingüter, Schlösser und Dörfer gibt es in der Gemeinde San Casciano Val di Pesa und Baerberino Val d‘ Elsa zu entdecken. Villen und Paläste warten auf Besucher in Lucca.
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Zur kulturellen Blüte gelangte die Toskana zwischen dem 14. und 16. Jahrhundert mit dem Humanismus und der Renaissance, die die Kultur und Kunst tiefgreifend erneuerten und sich von hier über fast ganz Europa ausbreiteten. Künstler wie Brunelleschi, Michelangelo, Raffael, Botticelli und Leonardo da Vinci arbeiteten hier und hinterließen einzigartige Kunstwerke, die heute Kunstliebhaber aus aller Welt anziehen. Auch kleinere Kunststädte wie San Gimignano, Massa Marittima, Montepulciano oder Cortona warten mit beeindruckenden Kulturschätzen auf und sind überaus lohnenswerte Ziele. Nicht zu übersehen sind die grandiosen Dombauten mit den typisch gestreiften Fassaden und den enormen Kuppeln. Heute profitiert man vom vergangenen Wettstreit der Städte um den größten und schönsten Dom.

Auf einer Reise in die Toskana kann man mit eigenen Augen Monumente und Orte von unschätzbarem Wert, die symbolträchtigen Orte von Florenz - die Kuppel von Brunelleschi, den Campanile von Giotto, Ponte Vecchio, Piazza della Signoria und Palazzo Vecchio -, den berühmten Schiefen Turm von Pisa und die malerische Piazza del Campo im Zentrum von Siena, wo jedes Jahr der berühmte Palio di Siena stattfindet, der Touristen aus aller Welt anlockt, bewundern. Nicht weit von Siena entfernt, befinden sich einige der charakteristischsten Orte der Region: das alte Dorf Monteriggioni ganz oben auf einem Hügel, zur Gänze von mittelalterlichen Mauern umgeben, und in Chiusdino die Abbazia San Galgano, die Ruine einer ehemaligen Abtei mit einem mysteriösen Schwert im Felsen. 
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In der toskanischen Natur lassen sich verschiedenste Aktivitäten ausüben: Von den Apuanischen Alpen zum Naturpark der Maremma, von der Garfagnana bis zum Casentino gibt es hier Trekking-Routen für Anfänger wie Fortgeschrittene. Wer gerne wandert, ist auf der Via Francigena zwischen Klöstern, Panoramablicken und malerischen Dörfern, auf der einst Pilger nach Rom unterwegs waren, gut aufgehoben. Wer das Besondere sucht, erkundet den Archäologischen Bergwerkspark von San Silvestro oder wandelt auf dem Marmorweg in den Apuanischen Alpen auf den Spuren der Steinbrucharbeiter.

Fahrradfans haben die buchstäbliche Qual der Wahl: Es gibt unzählige Strecken für Rennräder und Mountainbikes entlang wenig befahrener Straßen durch spektakuläre Landschaften. Wer ein außergewöhnliches Erlebnis sucht, bucht eine Fahrt mit dem Heißluftballon über dem Val D’Orcia, entdeckt die Toscana im "Slow-Modus" in einem alten Dampfzug im Mugello, im Val D’Orcia und in Garfagnana oder unternimmt eine Tour mit der Vespa oder an Bord eines exklusiven Ferrari.

Auch am Meer wartet einiges an Outdoor-Spaß. An den über 300 Kilometern der toskanischen Küste kann man segeln, tauchen oder surfen oder entlang des Arno oder Serchio (in der Provinz Lucca) raften. Besonders Abenteuerlustige versuchen sich in aufregenden Hydrospeed-Abfahrten auf dem Lima, auf dem Pistoia-Apennin und in Bagni di Lucca in der Garfagnana. Die Toskana ist auch bei Golfern höchst beliebt: aufregende Plätze im Landesinneren in der Nähe von Florenz, Prato, Pisa und Montecatini, aber auch an der Küste in Punta Ala, in der Maremma, am Argentario und in der Versilia warten auf Golf-Begeisterte.

Wer Kunst und Natur verbinden möchte ist in der Toskana ebenfalls richtig. Umweltkunst will sich heute nicht darauf beschränken, eine ornamentale Außeninstallation zu sein, sondern will sich mit der Besonderheit der Orte auseinandersetzen, in die sie eingefügt werden muss. Viele zeitgenössische Künstler waren in der Toskana beheimatet und erschufen die perfekte Integration der Kunst in die Umgebung. Einige Highlights des Reiseziels ist der Skulpturenpark Villa Celle, der Padula Park in Carrara, der Kunstpark „Giardino del Tarocchi“ rund 60 Kilometer südlich von Florenz oder auch das Artlands-Projekt, dass sich mit der Wiederherstellung einiger Feuchtgebiete widmet.


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Die Toskana hat eine starke kulinarische Tradition aus einfachen Rezepten und authentischen Genüssen mit Spezialitäten, die von Region zu Region variieren: Jede Ecke der Toskana ist eine gastronomische Überraschung! Das Chianti-Gebiet ist nicht nur Anbaugebiet exzellenter Weine, sondern auch zahlreicher Olivenbäume, aus dessen Früchten das reine Olivenöl Olio extravergine del Chianti Classico gewonnen wird und als Basis vieler Gericht dient. Als primo piatto kommen in der Toskana zum Beispiel Parpadelle mit Enten- oder Wildschweinsauce auf den Tisch. Auch Ravioli an Salbeibutter oder gefüllt mit Ricotta und Walnüssen sind leckere Alternativen. An kühleren Tagen empfiehlt sich eine Ribollita, die toskanische Gemüsesuppe, oder ein Papa al pomodoro, eine dicke Tomatensuppe mit Broteinlage.

Als Hauptspeise stehen Kaninchen, Wildschwein, Kalbshaxe oder Kutteln in Tomatensauce auf der Speisekarte. An der Küste wird frischer Fisch wie Seezunge, Goldbrasse oder Schwertfisch gereicht. In Florenz muss man unbedingt die bistecca fiorentina, ein gegrilltes Lendenstück vom Rind probieren. Das beste Rindfleisch stammt übrigens von den weißen Rindern des Chiana-Tals bei Cortona.

Käsefreunde können sich durch die verschiedenen Reifestufen des Pecorino toscano probieren, und ein reiches Angebot an verschiedenen Gemüsen lässt jedes Gericht zu einer gesunden Mahlzeit werden. Als süße Verführungen hingegen locken zum caffé oder dem Dessertwein vin santo die cantuccini-Kekse oder ein Stück der torta della nonna, ein mit Creme und Pinienkernen gefüllter Kuchen. Weinliebhaber stehen in den Vinotheken einem breiten Angebot vor allem an Rotweinen gegenüber. Chianti, Montepulciano oder der erst nach 20 Jahren zu voller Reife gelangte Brunello di Montalcino begeistern den Gaumen. Auch der Morellino aus der Provinz Grosseto ist nur einer unter vielen ausgezeichneten Weinen, die man bei zahlreichen Weinbauern kosten kann. Auch Weißweine wie der Vernaccia di San Gimignano oder der Montecarlo Bianco genießen einen guten Ruf in der Toskana.

Hat man sich durch die Leckerein der Region getestet wartet ein vielfältiges Wellnessangebot. 25 Thermalzentren stehen in der Toskana Gästen offen, die ihren Aufenthalt der Gesundheit und dem Wohlbefinden widmen möchten. Traditionelle Kuren werden in den renommierten Thermalorten wie Montecatini Terme oder Chianciano Terme ebenso angeboten wie wohltuende Wellness-Anwendungen. Eingebettet in herrliche Landschaft bieten Montecatini Terme oder Chianciano Terme neben dem charmanten Flair großzügiger und gepflegter Kuranlagen in historischen Bauten optimale Möglichkeiten für Freiluftaufenthalte und Erkundungstouren.
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Lazio

Obwohl selbst versierte Italienkenner mit Latium automatisch Rom assoziieren, ist die Region in der Mitte Italiens über die Ewige Stadt hinaus längst kein unbeschriebenes Blatt mehr in der Reiselektüre. Die Gegend ist reich an herrlichen Landschaften, liebenswerten Städtchen mit mittelalterlich geprägten historischen Zentren, Seen, Hügeln und traditionsreichen Badeorten.

Für Naturliebhaber bieten Parks und Naturschutzgebiete wie der Nationalpark Circeo, der Regionalpark Castelli Romani, das Naturdenkmal Giardino di Ninfa,  Monti Ausoni, Monti Aurunci, Riviera di Ulisse und der Regionalpark Via Appia Antica vielseitige Ausflugsziele. In Thermalorten wie Fiuggi, Tivoli, Viterbo und Suio Terme-Castelforte kann man in heißen Quellen baden, die schon die Römer schätzten. Mit den Pontinischen Inseln verfügt Latium sogar über ein wahrhaft idyllisches Badeparadies, das bislang noch zu den Geheimtipps auf der italienischen Landkarte zählt. So empfiehlt sich Latium all jenen, die abseits üblicher Routen Authentisches suchen, und ist dabei ein Abwechslung versprechendes Reiseziel. 

Alle Infos zur Region: www.visitlazio.com
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In Rom, der ewigen Stadt, treffen Kulturschätze aus der über 2000 jährigen Stadtgeschichte auf moderne Werke italienischer und internationaler Künstler. Antike Bauwerke wie das Kolosseum oder das Forum Romanum ziehen jedes Jahr Millionen Besucher an. Beachtenswert sind aber auch das von der Stararchitektin Zaha Hadid entworfene Museo Nazionale delle Arti del XXI Secolo (kurz MAXXI) sowie das Museo d’Arte Contemporanea Roma (kurz MACRO), beides Museen zeitgenössischer Kunst in Rom. Nicht verpassen sollte man auch die autofreie Altstadt Piazza di Spagna. Neben dem Blumenmarkt und dem barocken Piazza Navona lockt auch der Platz für Verliebte – der „Fontana di Trevi“ Besucher. In unmittelbarer Nähe befindet sich außerdem die Via del Corso und das Einkaufsviertel. Bei einem Bummel kann man die italienische Mode von namenhaften Modehäusern wie Armani, Gucci und Prada entdecken.

Innerhalb Roms befindet sich auch die Vatikanstadt als unabhängiger und kleinster Staat der Welt zählen zu dessen Gebiet der Petersdom, der Vatikanpalast und die Vatikansichen Museen. Der Petersdom zieht Touristen aus aller Welt an. Wer den phantastischen Panoramablick auf Rom aus 119 Metern Höhe genießen möchte, sollte vor allem Zeit mitbringen und sportlich veranlagt sein. Denn um die Kuppel des Doms, die als das größte freitragende Ziegelbauwerk der Welt gilt, zu erreichen, muss man rund 120 Stufen mehr besteigen als im Kölner Dom. Wer lieber Lift fährt, hat immer noch 320 Stufen vor sich.

Nicht weit von Rom entfernt liegt die Stadt Palestrina, das sich der unglaublichen antiken Ruinen eines riesigen Tempels zu Ehren der Göttin Fortuna rühmt. Östlich von Rom, in Subiaco, befinden sich spektakuläre Klöster: das Kloster San Benedetto, der Ort, an dem das westliche Mönchtum im 6. Jahrhundert von dem Mönch Benedikt gegründet wurde und das Sacro Speco. Das Kloster wurde in eine felsige Wand des Berges gehauen und zu einem Wallfahrtsort wurde. Das Gebiet der Colli Albani ist eine weitere eindrucksvolle Landschaft nicht weit von Rom, die aus "schlafenden" Vulkankegeln besteht. Heute ist dieses Gebiet ein angenehmer und beliebter Rückzugsort, um regionale Weine wie den Frascati DOC zu probieren und das berühmte und schmackhafte gebratene junge Schwein namens Porchetta di Ariccia zu testen. Im Sommer lohnt sich ein Ausflug von Rom zu den sauberen Krater-Seen Lago di Bolsena, Lago die Vico und dem Lago di Bracciano. Im Winter sollte man einen Abstecher in das spätmittelalterliche Dorf Corchiano einplanen, das zwischen Schluchten und einem Naturpark ruht. In der Vorweihnachtszeit bieten die Einheimischen den Besucher ein beeindruckendes Freilicht-Krippenspiel.




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Das nördliche Latium entspricht dem historischen Territorium Tuscia, wo sich die vorrömische Bevölkerung der Etrusker vor 3000 Jahren niederließ und entwickelte. Elemente dieser antiken Kultur kann man in verschiedenen archäologischen Gebieten nach wie vor bewundern, angefangen von den Unesco-Kulturerbestätten von Cerveteri und Tarquinia sowie Sutri, eine der wichtigsten Städte dieser alten Zivilisation. Die Geschichte der zweitgrößten Stadt Latiums, Viterbo, geht bis in das Mittelalter zurück als die Stadt noch Sitz des Papsttums war. Sehr empfehlenswert ist ein Besuch des faszinierenden Renaissancepalastes von Caprarola, der Gärten von Bagnaia Villa Lante und ein Spaziergang durch den heiligen Wald von Bomarzo. Ein weiteres Highlight im Norden Latiums ist das mittelalterliche Dorf Civita di Bagnoregio. Das beeindruckende kleine Dorf thront  auf einem Vulkanfelsen und ist von der mittelalterlichen Stadt Bagnoregio aus erreichbar. Civita di Bagnoregio wurde als „die sterbende Stadt“ bekannt, da sie immer wieder von Erdbeben und Erdrutschen bedroht wird.

Rieti ist eine weitere bekannte Stadt des Latiums und liegt in der Sabina, einem Gebiet an den Hängen der Berge Sabini und Reatini, dem idealen Ausgangspunkt für Wanderungen und Trekkingtouren. Auch schon der Heilige Franz von Assisi wanderte in dieser Gegend. Um das Leben des Heiligen nachzuvollziehen wurden vier Heiligtümer im Tal erstellt, darunter das Kloster La Foresta und die Einsiedelei von Greccio mit der Geburtskapelle, die direkt über einer Grotte steht. In den Hügel von Sabina wird außerdem seit mindestens 2000 Jahren Olivenöl hergestellt, dass mit dem Qualitätssiegel DOP ausgzeichnet ist und guter Rot- und Weiswein, der in mehreren kleinen Weinkellern produziert wird.
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Südlich von Rom liegt Ciociaria, eine ländliche Gegend, die in eine atemberaubende Landschaft eingebettet ist. Der Juwel der Provinz ist die historische Abtei Abbazia di Montecassino, die vom Heiligen Benedikt 529 gegründet wurde. Nicht verpassen sollte man auch das mittelalterliche Hügelstädtdchen Anagni, dass im 13. Jahrhundert zu einem der beliebtesten Rückzugsorte für den Papst wurde. Unter seinen Schätzen beeindrucken vor allem die erstaunlichen Fresken in der Krypta der Kathedrale der Stadt: Der spektakuläre Freskenzyklus ist eine fabelhafte Erzählung biblischer Episoden und apokalyptische Szenen, die einen lebendigen Einblick in die byzantinische Kultur geben. Aus all diesen Gründen hat die Krypta von Anagni den Spitznamen "mittelalterliche Sixtinische Kapelle" erhalten.

Ebenfalls im Süden befindet sich die Provinz Latina, die besonders mit der Riviera des Odysseus und den hundert Kilometern an Küstenlinie lockt. Outdoor-Begeisterte zieht der Parco Regionale Riviera di Ulisse an, der sich von Gaeta entlang der Küste bis nach Sperlonga und Formia erstreckt. Hier lassen sich Strandurlaub und Wanderungen mit herrlichen Blicken auf das Meer gut kombinieren. Sperlonga begeistert durch den mittelalterlichen Kern und gilt wegen seiner malerischen Lage als eines der schönsten Dörfer Italiens. In Gaeta können Urlauber firsche Meeresfrüchte, die bekannten Gaeta-Oliven und das Gericht „Tiella“ probieren.

Weitere Highlights sind die vulkanische, pontinischen Inseln (Ponza, Gavi, Palmarola, Zannone, Ventotene und Santo Stefano). Meeresschutzgebiete, Naturreservate, tolle Strände und Buchten locken besonders all jene Touristen, die Urlaub abseits des Trubels suchen. Wer das Grüne sucht, wird im botanischen Garten Giardino di Ninfa fündig. Der Park gehört der Familie Caetani seit dem späten 14. Jahrhundert und beherbergt eine vielfältige Flora und Fauna.
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Üppige grüne Natur findet man in Latiums drei Nationalparks und in der großen Anzahl von Regionalparks und Naturschutzgebieten, einschließlich Meeresschutzgebieten, die alle sorgfältig geschützt sind, um ihre Ökosysteme und die Artenvielfalt zu erhalten. Reich an Seen, Flüssen, Bergen, Stränden und beeindruckender Natur hat man in Latium die Möglichkeit vielfältige Sportarten auszuüben und die Wege zu Fuß oder mit dem Rad zu erkunden. Außerdem ist die Region reich an Mineralwasser, dessen wohltuende Wirkung schon seit Jahrtausenden bekannt ist. Ein Ausflug in die in der Umgebung liegenden Heilquellen oder zu den historischen Kurorten lohnt sich also allemal!

Latium ist zudem die an Seen reichste Region Italiens: eine wertvolle Ressource, die im Laufe der Jahrhunderte von großer sozialer und wirtschaftlicher Bedeutung für Industrie und Landwirtschaft war. Mehr als 40 Seen, darunter natürliche, küstliche, süße, salzige oder auch vulkanische Wasserlandschaften gibt es zu entdecken. Der südlich von Rom gelegene Albaner See und der nahegelegene Nemi-See sind Vulkankrater inmitten eines außergewöhnlich schönem Panoramas, die sich perfekt zum Schwimmen oder zum Wassersport eignen. Auch Wanderer kommen auf den umliegenden Routen auf ihre Kosten. Ein Abtecher lohnt sich auch in die nahe gelegene Stadt Castel Gandolfo, wo die Sommerresidenz des Papstes liegt. Weiter im Norden wartet der Braccianosee umgeben von urigen Dörfern mit malerischen kleinen Gassen und vielen Restaurants direkt an der Uferpromenade. Der nördlichste See des Latiums ist der Bolsena-See, der größte vulkanische See in ganz Europa. Entweder man mietet sich hier ein Boot oder ein Kajak um die Beiden Inseln Bisentina und Martana zu umrunden oder genießt ein Bad im klarem Wasser.

Nicht weit davon entfernt befindet sich der Vico-See, in dem sich die nahen Gipfel des Monte Fogliano und des Monte Venere spiegeln. Der See ist von einem dichten Wald aus Buchen und Eichen umgeben, der ein geschütztes Naturschutzgebiet mit mehreren Wanderwegen ist. Richtung Osten liegt der künstlich angelegte Turano-See. Über dem Wasser des Sees thront Castel di Tora, ein kleines Dorf, das einen wirklich spektakulären Blick auf die umliegende Landschaft bietet. Nicht weit von Rieti entfernt liegen der Lungo-See und der Ripasottile-See, die Überreste eines größeren Sees, der einst fast das gesamte flache Land bedeckte. Rund um den See kann man ideal Radfahren und die Tierwelt am Ufern beobachten. Im Hinterland von Frosinone, an der Grenze zu den Abruzzen, befindet sich der Karstsee Canterno, der durch die Auflösung von Kalksteinhöhlen entstanden ist und das regionale Naturschutzgebiet Lago di Posta Fibreno, das in einer wilden und unberührten Gegend liegt. Es gibt auch zahlreiche Seen südlich von Rom in der Gegend, die parallel zur Tyrrhenischen Küste verläuft: Von den Seen Sabaudia, Fogliano, Monaci und Caprolace im Circeo-Nationalpark bis zu denen von Fondi im Regionalpark der Ausoni-Berge, Lago Lungo und S.Puoto.

Die religiösen Routen in Latium verlaufen durch beeindruckende Naturgebiete entlang antiker Pilgerwege, die ihren Ursprung in Ost- und Westeuropa haben und entlang derer auch künstlerische und historische Attraktionen bewundert werden können. Das Wandern entlang dieser antiken Routen stellt eine außergewöhnliche Gelegenheit dar, eine absolute Pracht zu genießen und den Geist der Geschichte wiederzuerlangen. Dazu zählen die nördliche Via Francigena, von Proceno (Viterbo) nach Rom; die südliche Via Francigena, von Rom nach Minturno und nach Cassino, der Benediktweg, der das Latium durchquert, beginnend im Gebiet von Leonessa Rieti bis nach Montecassino und der Franziskusweg.  
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